Industrieservice: Verbände stellen sich neu auf

17.12.2019 – Mindelheim

Die Mitglieder der drei im Industrieservice für die Prozessindustrie relevanten Verbände FDBR, SET und WVIS werden im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 12.12. gebeten, einer Verschmelzung der drei Verbände zuzustimmen. Damit wollen die bisher eng kooperierenden Verbände unter anderem auf die veränderten Rahmenbedingungen in der Industrie reagieren und ihre organisatorische Effizienz erhöhen. Die deutlich abgenommene Bedeutung der konventionellen Energieerzeugung, Industrie 4.0 und Digitalisierung der Instandhaltung sowie die stärkere Verzahnung von Anlagenbau und -Service sind wesentliche Änderungen in der Marktstruktur, die ein schlagkräftiger Verband ohne Silostrukturen sinnvoll abbilden kann.

Der neue Verband, dessen Außenauftritt auf einer konstituierenden Sitzung im ersten Quartal 2020 von den Mitgliedern festgelegt wird, schafft damit die Voraussetzungen, dass der Industrieservice auch gegenüber der Politik als wesentlicher Interessensverband wahrgenommen wird.

Zum 1. Dezember hat zudem Dr. Dietmar Kestner die Geschäftsführung der drei Verbände von Martin Eckert übernommen, der wiederum im Mai auf Dr. Reinhard Maaß folgte.

Mit einem Marktvolumen von rund 30 Milliarden Euro (Quelle: TME Associates) gehört der Industrieservice zu den großen Business-to-Business-Dienstleistungsmärkten in Deutschland. Lünendonk beobachtet den Markt seit 2008 und veröffentlicht einmal im Jahr ein Ranking der 20 führenden Unternehmen im Markt.

FDBR e.V. – Fachverband Anlagenbau
WVIS – Wirtschaftsverband für Industrieservice e.V.
SET – Wirtschaftsverband Anlagenbau und Industrieservice e.V.

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