Neue Lünendonk-Studie: KI-Skalierung bleibt Engpass – Agentic AI steht in den Startlöchern

PresseinformationDigital & IT
  • Skalierung erfolgreicher KI-PoCs gelingt bislang nur wenigen Unternehmen
  • Agentic AI weckt hohe Erwartungen, jedoch dominieren Unsicherheiten bei Haftung, Resilienz und Integration
  • Neue Lünendonk-Studie ab sofort verfügbar

Mindelheim, 29. September 2025 Bei der Einführung von Künstlicher Intelligenz (KI) zeigt sich ein deutliches Spannungsfeld zwischen den hohen Erwartungen und der tatsächlichen Umsetzung. Vielen Unternehmen gelingt es bisher nicht, aus der Vielzahl ihrer Proofs of Concept (PoC) KI-Lösungen erfolgreich in ihre Geschäftsprozesse zu integrieren. Die Ursachen hierfür liegen vor allem im Change Management und in der Datenqualität, weniger in der Technologie. Gleichzeitig kündigt sich mit Agentic AI bereits die nächste technologische Welle an: 73 Prozent der Entscheider rechnen bis 2028 mit einer zunehmenden Relevanz autonomer KI-Agenten. Aktuell experimentieren 38 Prozent mit ersten Anwendungen.

Das sind ausgewählte Ergebnisse aus der neuen Lünendonk-Studie „AI Transformation – Von der Experimentierphase zur produktiven Skalierung“, die unter www.luenendonk.de kostenfrei erhältlich ist.

Skalierung als zentrale Herausforderung der KI-Transformation

Proofs of Concept haben sich als beliebtes Werkzeug etabliert, um KI-Anwendungsfälle zu testen. Doch nur 30 Prozent der Unternehmen schaffen es derzeit, mehr als 25 Prozent der entwickelten KI-Prototypen in den operativen Einsatz zu überführen. Erfolgsentscheidend sind bereichsübergreifende Zusammenarbeit, klare Verantwortlichkeiten und ein definierter Geschäftsnutzen. Sechs von zehn Unternehmen betonen, dass realistische Erwartungen an die Leistungsfähigkeit von KI entscheidend sind. Mit zunehmendem Reifegrad setzen Unternehmen stärker auf organisatorische Rahmenbedingungen als auf Technik allein: 86 Prozent der fortgeschrittenen Anwender integrieren IT und Fachbereiche frühzeitig in Pilotprojekte.

Agentic AI verspricht Produktivitätssprünge

Insbesondere Agentic AI rückt als Schlüssel für die nächste Stufe der Automatisierung zunehmend in den Fokus. Autonome KI-Agenten können komplexe Aufgaben selbstständig planen, Entscheidungen treffen und ausführen, ohne dass eine permanente Nutzeraufsicht erforderlich ist. Derzeit befinden sich 20 Prozent der befragten Organisationen in der Testphase, weitere 18 Prozent setzen Agentic AI bereits gezielt ein. Großes Potenzial sehen die Entscheider in Backoffice-Funktionen, Cyber Security sowie im Kundenservice. Herausforderungen bestehen jedoch in der Systemintegration, der Datenverfügbarkeit und der Nachvollziehbarkeit der Entscheidungen. Damit bleibt Agentic AI vorerst ein Zukunftsversprechen, das klare Governance-Strukturen und standardisierte Schnittstellen erfordert.

Zur aktuellen Lünendonk-Studie

Für die Lünendonk-Studie „AI Transformation – Von der Experimentierphase zur produktiven Skalierung“ wurden 150 IT- und Business-Verantwortliche mittelständischer und großer Unternehmen aus diversen Branchen befragt. Die Studie wurde in fachlicher Zusammenarbeit mit Gofore, Materna, QAware, Randstad Digital und Senacor realisiert und steht ab sofort unter www.luenendonk.de zum kostenfreien Download bereit.

Infografik zur Lünendon-Studie „AI Transformation – Von der Experimentierphase zur produktiven Skalierung“
Infografik zur Nutzung von KI-Agenten und autonomer KI in Unternehmen. Links: 62 % der Unternehmen setzen KI-Agenten noch nicht ein, 20 % befinden sich in Pilotprojekten, 17 % haben die Technologie in bestimmten Bereichen etabliert, 1 % nutzen sie umfassend. Rechts: Von den Unternehmen ohne Einsatz planen 18 % eine Einführung in den nächsten 1–2 Jahren, 32 % mittelfristig, 50 % haben derzeit keine Pläne.
Noch kein Standard: Nur vier von zehn Unternehmen setzen KI-Agenten und autonome KI ein
Balkendiagramm zu Erfolgsfaktoren der Skalierung von KI-Projekten. Für alle Unternehmen zählen vor allem: Fokus auf Geschäftsnutzen (60 %), Dateninfrastruktur & Governance (56 %) sowie bereichsübergreifende Zusammenarbeit (54 %). Unternehmen mit höherer PoC-Umsetzungsrate (25 % und mehr) betonen besonders die bereichsübergreifende Zusammenarbeit (80 %), effektiven Test- und Produktivbetrieb (66 %) sowie Dateninfrastruktur & Governance (63 %). Weitere Faktoren sind Vision/Strategie, qualifiziertes Personal, Ressourcen, agiles Vorgehen, Change-Management, externe Partner und Top-Management-Support.
Wie Skalierung gelingt – Business-Fokus, Data Governance und Zusammenarbeit zählen

Head of Operations

Theresa Drexel

Lünendonk & Hossenfelder
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