- Facility-Service-Unternehmen in Österreich steigern Umsatz um 4,6 Prozent
- Top 20 entwickeln sich etwas stärker (+4,7 %)
- Digitaler Reifegrad im Facility Service steigt
- Neue Lünendonk-Studie ab sofort verfügbar
Mindelheim, 2. November 2026 — Nach zwei wachstumsstarken Jahren erzielen die Facility-Service-Unternehmen in Österreich im Geschäftsjahr 2025 ein moderates Umsatzplus von 4,6 Prozent. Die 20 führenden Anbieter wachsen mit 4,7 Prozent leicht über dem Mittel der Studienteilnehmer. Am stärksten entwickelten sich die technischen Dienstleister mit einem Plus von 6,1 Prozent. Bis 2030 erwarten die Unternehmen jährliche Wachstumsraten zwischen 4,2 und 5,6 Prozent. Die 20 führenden Facility-Service-Anbieter in Österreich beschäftigten in Österreich mehr als 38.400 Menschen und erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2025 zusammen 2.445,5 Millionen Euro.
Das sind erste Ergebnisse der Lünendonk-Studie 2026 „Facility Service in Österreich“. Der umfassende Berichtband sowie die korrespondierende Lünendonk-Liste stehen ab sofort unter www.luenendonk.de kostenfrei zum Download bereit.
ISS behauptet Spitzenposition
ISS führt das Ranking auch im Geschäftsjahr 2025 an. Das Unternehmen mit Sitz in Wien wuchs um 2,7 Prozent und erzielte damit einen Umsatz von 362,1 Millionen Euro. Simacek steigt mit 224,3 Millionen Euro (+3,9 %) auf Rang zwei, gefolgt von der CKV Gruppe mit 216,8 Millionen Euro (+6,7 %). Sodexo rückt mit einem geschätzten Umsatz von 169,0 Millionen Euro und einem Plus von 5,6 Prozent auf Position vier vor. Dussmann belegt nach einem Umsatzrückgang von 4,0 Prozent mit 168,0 Millionen Euro Rang fünf.
Strabag PFS erzielt stärkstes Wachstum
Strabag Property and Facility Services verzeichnet mit 59,6 Prozent das stärkste Umsatzwachstum im Ranking und verbessert sich mit einem Umsatz von 150,0 Millionen Euro von Rang zehn auf Platz sechs. Darin enthalten sind die Umsätze der 2025 übernommenen Lohr Gebäudetechnik GmbH. Equans verbessert sich mit einem geschätzten Umsatz von 125,0 Millionen Euro (+2,5 %) um zwei Plätze auf Rang sieben. Knapp dahinter folgt Attensam mit 124,4 Millionen Euro (+6,8 %) auf Platz acht. Apleona wächst mit 4,1 Prozent auf 120,8 Millionen Euro, fällt jedoch auf Rang neun zurück. Caverion schließt die Top 10 mit 116,7 Millionen Euro Umsatz (-4,9 %) ab. Berücksichtigt wurden ausschließlich Umsätze mit Facility Services.
Vebego steigt neu in die Top 20 ein
ÖWD fällt trotz eines geschätzten Umsatzplus auf 115,0 Millionen Euro (+1,8 %) von Rang sechs auf Platz elf zurück. Dahinter folgen Markas mit 105,8 Millionen Euro (+13,4 %) auf Rang zwölf, die immOH! Gruppe mit 102,3 Millionen Euro (+15,6 %), PKE Facility Management mit 81,0 Millionen Euro (+8,0 %) und Main Technische Dienstleistung mit 62,0 Millionen Euro (+8,4 %).
Die österreichische Sparte der Wisag erzielte einen Umsatz von 47,8 Millionen Euro (+2,6 %) und belegt Rang 16. Schmidt folgt auf Position 17 mit einem geschätzten Umsatz von 43,0 Millionen Euro (+2,4 %).
Neu auf Rang 18 ist Vebego: Das Unternehmen mit Sitz in Klagenfurt ist neu im Ranking und belegt mit 38,7 Millionen Euro Umsatz Rang 18. Das Unternehmen verzeichnete mit 38,2 Prozent das zweithöchste Umsatzwachstum im Ranking. Blitzblank Reinigung folgt mit geschätzten 37,0 Millionen Euro (+2,8 %) auf Rang 19. CBRE Global Workplace Solutions Austria schließt die Top 20 mit 35,8 Millionen Euro (-14,1 %) ab.
Digitalisierung verändert Service- und Geschäftsmodelle
Digitale Lösungen prägen zunehmend die Geschäftsmodelle der Dienstleister. Der operative Reifegrad variiert jedoch: Acht Prozent der Studienteilnehmer geben an, bereits mehrheitlich automatisierte und KI-gestützte Prozesse im operativen Service zu nutzen. Rund die Hälfte verfügt über digitale und standardisierte Prozessketten, die noch nicht vollständig integriert sind. 38 Prozent der analysierten Unternehmen haben diesen Schritt im operativen Service bereits vollzogen.
Stefan Schubert, Lünendonk-Consultant und Studienautor, ordnet die Marktentwicklung ein: „Digitale Leistungsangebote entwickeln sich vom Differenzierungsmerkmal zum Standard im Facility Management. Die Geschwindigkeit, mit der neue Technologien und Innovationen den Markt prägen, gibt dem traditionell eher langfristig ausgerichteten Markt eine neue Dynamik. Wollen Unternehmen langfristig erfolgreich bleiben, dann ist Veränderungsbereitschaft notwendiger als je zuvor.“
Bezug
Die neue Lünendonk-Liste „Führende Facility-Service-Unternehmen in Österreich“ steht ab sofort kostenfrei unter www.luenendonk.de zum Download bereit. In die von Apleona, Dussmann und Strabag PFS unterstützte Lünendonk-Studie „Facility Service in Österreich“ wurden 26 in Österreich aktive Unternehmen einbezogen. Die Studie enthält Strukturkennzahlen, Langzeit- und Segmentauswertungen sowie Informationen zu aktuellen Themen und Trends und steht unter www.luenendonk.de zur Verfügung.
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