Tax Technology 3.0: Wo steht die Steuerfunktion wirklich?

VideoAudit & Tax

31.07.2026 – Mindelheim


Tax Technology ist in Deutschland längst kein Zukunftsthema mehr – und doch klafft zwischen Selbstwahrnehmung und Wirklichkeit eine erhebliche Lücke. Das zeigt die Lünendonk-Studie 2026 „Tax Technology 3.0″, für die 84 Unternehmen – von KMU bis Konzern – zu ihrem Digitalisierungsstand befragt wurden. Ein zentrales Ergebnis: 94 Prozent der Steuerfunktionen arbeiten weiterhin mit Excel als zentralem Arbeitsinstrument, während sich viele Unternehmen gleichzeitig als „hoch digitalisiert“ einschätzen.

Jörg Hossenfelder, geschäftsführender Gesellschafter von Lünendonk & Hossenfelder, gibt im Video einen kompakten Einblick in die wichtigsten Studienergebnisse. Er erläutert, warum Excel in vielen Steuerfunktionen eine infrastrukturelle Rolle übernommen hat, wo Automatisierung bereits greift – und wo sie an Architektur- statt Technologiegrenzen stößt. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Thema E-Invoicing, das 87 Prozent der Unternehmen als den bedeutendsten externen Treiber für ihre Steuerfunktion nennen, sowie auf der Rolle von Künstlicher Intelligenz, die trotz hoher Erwartungen bislang erst von 56 Prozent der Unternehmen genutzt wird.

Der Blick nach vorne zeigt: Die Steuerfunktion wandelt sich vom reaktiven Deklarateur zum strategischen Business Partner. Damit dieser Wandel gelingt, braucht es keine neuen Tools – sondern eine grundlegend neu gedachte steuerliche Gesamtarchitektur.

Ein Vorschaubild eines Videos zur Lünendonk®-Studie 2026 mit dem Titel 'Tax Technology 3.0'. Ein Mann Mann mittleren Alters spricht in die Kamera. In der Mitte befindet sich ein rotes YouTube-Symbol.

Sie möchten mehr erfahren?

Für die Lünendonk-Studie 2026 „Tax Technology 3.0“ wurden im Zeitraum von September bis November 2025 insgesamt 84 Unternehmen aus kleinen und mittleren Unternehmen, Großunternehmen sowie Konzernen befragt. Jetzt kostenfrei downloaden!