Der Energiesektor und die öffentliche Verwaltung stehen vor einer der tiefgreifendsten digitalen Transformationen ihrer Geschichte. Während die Energiewende das gesamte Versorgungssystem vom Erzeuger bis zum Endkunden neu vernetzt, kämpfen Kommunen und Behörden mit Föderalismus, Haushaltsdruck und steigenden Bürgererwartungen. Mittendrin: IT-Dienstleister, die nicht mehr nur betreiben, sondern mitdenken, beraten und gestalten müssen.
In dieser Podcast-Episode spricht Mario Zillmann, Senior Partner bei Lünendonk, mit Fritz Hahne, Vice President Customer and Partner Engagement bei der GISA GmbH in Halle (Saale). Die GISA gehört zu den führenden IT-Dienstleistern im Energiesektor und in der öffentlichen Verwaltung und erzielte zuletzt einen Umsatz von rund 137 Millionen Euro.
Im Gespräch beleuchten die beiden, warum der Energiesektor zum Innovationstreiber für IT-Dienstleister wird und welche Anforderungen die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung an moderne IT-Partner stellt. Angesichts wachsender geopolitischer Unsicherheiten rücken dabei hybride Betriebsmodelle und eigene Rechenzentren als strategische Assets wieder in den Vordergrund – gerade für Unternehmen der kritischen Infrastruktur. Gleichzeitig hält Künstliche Intelligenz von der Netzsteuerung bis zum IT-Monitoring Einzug in den Betrieb kritischer Energiesysteme und verändert die Anforderungen an IT-Dienstleister grundlegend. GISA steht dabei exemplarisch für den Wandel: von einem internen IT-Dienstleister eines Energieversorgers zu einem Sparringspartner für Prozess- und Technologieinnovation – mit regionaler Verankerung und globalem Rückhalt durch den NTT-Konzern.
Reinhören lohnt sich!