Neue Tax-Technology-Studie: Wie weit sind die Finanzfunktionen auf die KI vorbereitet?

PresseinformationAudit & Tax
  • Tax Technology für Steuerfunktionen strategisch notwendig
  • KI bietet Chancen, wird aktuell indes wenig genutzt
  • Systembrüche und Datenlücken wirken als Hemmschuhe
  • Lünendonk-Studie ab sofort verfügbar

Mindelheim, 24. Februar 2026 Tax Technology hat sich in der deutschen Steuerlandschaft vom Zukunftsthema zur strategischen Notwendigkeit entwickelt. Steigende regulatorische Anforderungen, internationale Berichtspflichten, E-Invoicing und der zunehmende Fachkräftemangel erhöhen den Druck auf Steuerfunktionen. Es gilt, die Arbeitsweisen sowie die Rollenverteilung innerhalb der Finanzabteilung grundlegend zu verändern. Gleichzeitig wecken Automatisierung und Künstliche Intelligenz hohe Erwartungen an Effizienz, Transparenz und Entscheidungsunterstützung. Doch wie weit ist die Praxis tatsächlich? Wo bestehen strukturelle Lücken? Welche Maßnahmen sind notwendig, um Tax Technology als strategischen Umbau der Steuerfunktion zu gestalten?

Mit der neuen Studie „Tax Technology 3.0“ legt Lünendonk & Hossenfelder erstmals eine empirische Bestandsaufnahme des deutschen Marktes vor. Die Ergebnisse zeichnen ein differenziertes Bild: Auf der Oberfläche erscheinen viele Steuerfunktionen leistungsfähig und verlässlich – doch darunter verbirgt sich eine fragmentierte Systemlandschaft, die auf manueller Kompensation statt auf belastbaren Strukturen beruht.

Digitale Lösungen zwischen Stabilität und Fragmentierung

Punktuelle Digitalisierung ist weit verbreitet, doch eine konsistente Gesamtarchitektur bleibt die Ausnahme. „Excel fungiert zugleich als Brücke, Klammer und Notnagel. Es zeigt die architektonische Schwäche der Steuerfunktion“, sagt Götz Kümmerle, Partner bei Lünendonk und Co-Autor der Marktstudie. Fortschritte in der Digitalisierung entstehen oft nur punktuell, ohne einen strukturellen Wandel herbeizuführen.

KI und E-Invoicing als Treiber des Wandels

Elektronische Rechnungen verlagern Prüfprozesse zunehmend in Echtzeit und setzen etablierte Kontrollmechanismen unter Druck. Die Studie verdeutlicht: Nicht einzelne Tools, sondern die End-to-End-Architektur der Steuerfunktion entscheidet über den strategischen Erfolg. Künstliche Intelligenz wird derzeit meist punktuell eingesetzt, häufig in Pilotprojekten oder für Aufgaben wie Dokumentengenerierung. Der entscheidende Hebel liegt nicht in der Technologie selbst, sondern in der Neugestaltung von Daten-, Prozess- und Verantwortungsstrukturen.

Die neue Lünendonk-Studie „Tax Technology 3.0“ wurde in Kooperation mit DCCS, Ecovis, Grant Thornton, KMLZ und WTS durchgeführt und steht ab sofort unter www.luenendonk.de zur Verfügung. Sie richtet sich an Entscheidungsträger in Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungs-Gesellschaften, an Mandanten sowie an technologieorientierte Beratungsunternehmen, die den Einsatz von KI verantwortungsvoll gestalten und die Transformation der Branche aktiv begleiten möchten.

Head of Operations

Theresa Drexel

Lünendonk & Hossenfelder
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