Mit CODE CRASH legt Matthias Schrader ein neues Buch zur Zukunft der digitalen Produktentwicklung vor und trifft damit den Nerv der Zeit. Aufbauend auf seinem Werk „Transformationale Produkte“ beschreibt er, wie Künstliche Intelligenz (KI) die digitale Produktentwicklung grundlegend verändert und warum gerade jetzt für Unternehmen ein Fenster offensteht. Wer die Digitalisierung verschlafen hat, erhält möglicherweise eine zweite Chance.
Der CODE CRASH: Effizienz schafft neue Herausforderungen
KI senkt die Kosten der Codeerzeugung auf nahezu null – ein Code Crash, der alles verändert. Denn wenn Codes nahezu kostenlos sind, entscheidet nicht mehr die Umsetzung, sondern die Fähigkeit, die richtigen Fragen zu stellen. Im Zentrum steht dabei ein Effekt, der bereits im 19. Jahrhundert beschrieben wurde: das Jevons-Paradoxon. Sinkende Kosten führen nicht zu weniger Nutzung – sondern zu mehr. Genau das zeigt sich heute bei KI: Die Möglichkeiten explodieren, und mit ihnen der Bedarf an Integration, Steuerung und Umsetzung.
Warum der KI-Boom neue Beratungsmodelle hervorbringt
Vor diesem Hintergrund starten führende KI-Unternehmen wie OpenAI und Anthropic eigene Consulting-Modelle – unterstützt durch Milliardeninvestments von Private-Equity-Investoren wie TPG und Blackstone. Anders als klassische Beratungen setzen sie auf Forward Deployed Engineers (FDEs), die KI direkt in Unternehmen implementieren. Der Grund ist klar: KI-Modelle allein erzeugen keinen Mehrwert. Erst ihre Integration in Prozesse, Systeme und Organisationen schafft echte Wirkung. Für die klassische Unternehmensberatung bedeutet das einen fundamentalen Wandel: Beratung verschwindet nicht, sondern verändert sich grundlegend.
Schrader liefert in CODE CRASH das Betriebsmodell für die neue digitale Produktentwicklung – von Fallbeispielen und konkreten Methoden bis hin zu einem klaren Blick auf Risiken und Chancen. Unternehmen, die jetzt richtig handeln, können KI gezielt nutzen und ihren digitalen Vorsprung sichern.