Die Zeitarbeit steckt nicht in einer konjunkturellen und strukturellen Krise. Umsatzrückgänge, sinkende Beschäftigtenzahlen und ein Geschäftsmodell unter doppeltem Druck: steigende Lohnkosten trifft auf wachsende Preissensibilität der Kunden. Was früher als verlässlicher Konjunkturindikator galt, kämpft heute um seine eigene Relevanz.
In dieser Episode liefert Jörg Hossenfelder, Geschäftsführer von Lünendonk, eine schonungslose Analyse: Warum das klassische „Billig + schnell“-Modell ausstirbt, weshalb Digitalisierung zur Existenzbedingung wird und wie sich die Branche bis 2028 fundamental verändern wird – inklusive konkreter Szenarien und einer unbequemen Prognose.
Der Markt für Zeitarbeit entscheidet in den nächsten drei Jahren nicht über Wachstum – sondern über sein Überleben.