Überall KI und ML, wohin man schaut – das kommt uns bekannt vor

26.07.2019 – Mindelheim

Künstliche Intelligenz (KI) und Maschinelles Lernen, wohin man schaut. Es finden von Bundesministerien unterstützte KI-Gipfel statt, und auch auf Kongressen kommen wir um die Themen Artificial Intelligence (AI) und Machine Learning (ML) nicht mehr herum. Inzwischen liegen unzählige Studien, Whitepaper, Fachartikel, Case Studies, Videos und vieles mehr in unserem Lünendonk-Archiv.

Auch wir haben uns im Rahmen einer aktuellen Lünendonk®-Studie intensiv mit Digitalverantwortlichen aus deutschen Unternehmen auseinandergesetzt. Die Ergebnisse liegen seit Kurzem vor und es zeigt sich: Die beiden Themen AI und ML stehen bei den Studienteilnehmern weit oben auf der Agenda – jedoch befinden sich die meisten noch am Anfang.

Schon melden sich die ersten Kritiker zu Wort und sprechen von Hype, von viel Lärm um nichts und davon, dass es am Ende stets auf den Menschen ankomme. Ich fühle mich bei diesen Diskussionen dann in die 90er Jahre zurückversetzt: Alle sprachen und schrieben damals vom hohen Nutzen des Customer Relationship Management (CRM). Doch beim Blick auf die damaligen Ergebnisse der Lünendonk®-Studien zeigte sich, dass IT-Dienstleister nur wenig Umsatz mit CRM-Beratung und -Implementierung erzielten. Erst drei bis vier Jahre später stiegen die CRM-Umsätze rasant an.

Bei AI und ML wird das ähnlich sein, obgleich in diesem Fall ein weiterer Restriktionsfaktor dazukommt: Oft fehlt es innerhalb der Unternehmen an der IT-Infrastruktur, damit AI und Machine Learning den erhofften Mehrwert erzielen. Das fängt damit an, dass Unternehmen ihre Daten sauber bewirtschaften und sich um Datenschutz kümmern. Aber das ist lösbar, AI sowie ML sind nicht aufzuhalten.

Für die CDOs und IT-Verantwortlichen ist es nicht leicht, sich aufgrund der beschriebenen Rahmenbedingungen vor dem Management zu behaupten. Und wer am Ende eines harten Tages einmal über Riten, Eitelkeiten, Intrigen und Ängste in Chefetagen oder im mittleren Management schmunzeln möchte, dem sei das Büchlein Business Class von Martin Suter empfohlen. Hier geht es dann ausschließlich um Menschen.

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