Lünendonk-Studie 2019

Innovative Geschäftsmodelle,
Produkte & Services

Wie entwickeln Unternehmen heute innovative Geschäftsmodelle, Produkte & Services?

Die digitale Transformation ist gerade dabei, Wirtschaft und Gesellschaft in einer atemberaubenden Geschwindigkeit grundlegend zu verändern. Vor diesem Hintergrund stehen Unternehmen vor zahlreichen neuen Herausforderungen. Die Fähigkeit, digitale Innovationen zu entwickeln, wird dabei zur zentralen Voraussetzung, um die eigene Zukunftsfähigkeit zu sichern.

Um Ihnen einen aktuellen Überblick zu geben, hat Lünendonk rund 80 Gespräche mit Geschäftsführern, Vorständen, Abteilungs- und Bereichsleitern sowie Innovationsverantwortlichen aus Großunternehmen und Konzernen mit mindestens 500 Mio. Euro Umsatz oder mehr als 2.500 Mitarbeitern geführt.

Dabei sind wir mit den Studienpartnern den folgenden Fragestellungen nachgegangen:

  • Welche Ziele streben Sie konkret bei der Innovationsentwicklung an?
  • Wie begegnen Unternehmen den neuen Innovationsherausforderungen?
  • Was erwarten Sie von den Veränderungen in Technologie und Märkten?
  • Wie wollen Sie Innovationen realisieren? Was müssen Sie ändern, was bleibt?
  • Welche Skills benötigen die Mitarbeiter für die Innovationsentwicklung von morgen?

Blick in die Studie

1. Agilität verbessert Ergebnisqualität im Innovationsprozess

Agiles Arbeiten ist für die Teilnehmer ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Die Vorteile des agilen Arbeitens sehen die Befragten insbesondere in Qualitätsverbesserungen und Zeiteinsparungen. Kostensenkungen werden als weniger wichtig eingeschätzt. 95 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass dieser Arbeitsstil zukünftig an Bedeutung gewinnen wird. Eine Einführung von agilem Arbeiten in Organisationen erfordert eine grundlegende Kulturänderung, die über die Einführung digitaler Tools weit hinausgeht. Gerade große Unternehmen erhoffen sich dadurch mehr Flexibilität.

2. Open Innovation & Kooperationen sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor für innovative Ideen

Technologiezyklen verlaufen in immer kürzeren Abständen und für die zu entwickelnden Produkte und Services sind zahlreiche Skills und Kompetenzen erforderlich, die oftmals nicht im Unternehmen zur Verfügung stehen. Darüber hinaus hilft in vielen Fällen auch der Impuls von außen, um neue Ideen und Technologien so einzusetzen, dass sie einen Mehrwert für die Organisation oder die Kunden stiften.

Die grundsätzliche Offenheit für eine Zusammenarbeit mit Externen basiert nicht zuletzt auf den nachgewiesenen Erfolgen solcher Kooperationen. So geben 94 Prozent der  Befragten an, dass aus der Zusammenarbeit bereits marktfähige Produkte und Services entstanden sind – eine überzeugende Quote.

3. Mitarbeiter benötigen breites Skill Set – Kommunikationskompetenz und Datenverständnis sind entscheidend

Sowohl für die Entwicklung als auch die Akzeptanz digitaler Innovationen ergibt sich ein Wandel der notwendigen Skills und Kompetenzen für Mitarbeiter. Für 94 Prozent der Befragungspersonen werden Kommunikationskompetenzen in Zukunft wichtiger. Auf dem zweiten Platz rangiert die Fähigkeit für Datenanalyse und Dateninterpretation, gefolgt vom Faktor Kreativität/Querdenken. Es zeigt sich somit, dass nicht nur klassische Informatik- oder Programmierkenntnisse zum Aufbau eines digitalen Mindsets gefragt sind. 88 Prozent der Unternehmen greifen dabei auf interne und externe Weiterbildungstrainings zurück. Auch die Rekrutierung neuer Mitarbeiter mit den entsprechenden Skills ist ein häufig genutzter Weg zur Gewinnung digitaler Skills, allerdings ist diese Maßnahme aufgrund des Fachkräftemangels und des demografischen Wandels nicht ohne Hindernisse.

Diese und die folgenden Aspekte rund um die Entwicklung von innovativen Geschäftsmodellen, Produkten und Services haben wir für Sie in der Studie beleuchtet:
  • Zielsetzung bei der Entwicklung von Innovationen und Hindernisse
  • Zusammenarbeit mit unternehmensinternen Digitaleinheiten und deren Erfolge und Schwierigkeiten
  • Belohnungssysteme für innovative Ideen
  • Chancen und Gefahren bei Open Innovation sowie Erfahrungen mit Open Innovation Partnern (z.B. Hochschulen)
  • Wege zur Gewinnung digitaler Skills
  • Herausforderungen der digitalen Transformation und neue Wettbewerber
Erfahren Sie mehr in der aktuellen Studie und laden Sie diese kostenfrei herunter:

Ihre Ansprechpartner

Jonas Lünendonk

Geschäftsführender Gesellschafter, Lünendonk & Hossenfelder GmbH

“Open Innovation, also das Einbeziehen von externen Personen oder Institutionen in den Innovationsprozess, ist eine erfolgreiche Maßnahme, die digitale Transformation und Innovation voranzutreiben.“

Marc Wagner

Managing Partner bei der Unternehmensberatung Detecon und für den Bereich „New Work, Ecosystems und Company ReBuilding“ verantwortlich

„Size doesn´t matter – die Unternehmensgröße allein wird in naher und ferner Zukunft keinen Vorteil mehr beim Aufbau einer erfolgreichen Innovationskultur in neuen, digitalen Arbeitswelten bieten. Vielmehr werden diejenigen Unternehmen erfolgreich sein, deren Mitarbeiter agil und flexibel in Ad-hoc-Netzwerken für vielfältige Aufgabenstellungen agieren können.”

Univ.-Prof. Dr. Werner H. Hoffmann

Partner Strategy Consulting, EY Österreich

“Digitale Technologien eröffnen zahlreiche neue Möglichkeiten und führen zu einer Transformation des Markts. Sogenannte „new entrants“ versuchen, mit neuen Geschäftsmodellen etablierte Akteure vom Markt zu verdrängen. Der Wettbewerb entwickelt sich immer mehr in Richtung eines Wettbewerbs der Ideen und erfordert von Unternehmen eine zweckmäßige Institutionalisierung des Innovationsmanagements sowie die Schaffung geeigneter Infrastrukturen zur Unterstützung der Innovationsaktivitäten und zur Sicherstellung des Transfers in die Stammorganisation.”

Vincent Stüger

Geschäftsführer, ROI Management Consulting, Wien

“Innovation ist heute keine Blackbox mehr. Zunehmend wandelt sie sich zu einer bereichs- und unternehmensübergreifenden, offenen Funktion. Die strategische Bedeutung von Innovationen ist kaum zu überschätzen. In Innovationsprozessen entstehen die Werte, die maßgeblich über Profitabilität, Konkurrenzfähigkeit und Krisenresistenz entscheiden.”

Experten für Innovationen

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