Digitalisierung in der Jahresabschlussprüfung: Auswirkungen auf Mandant und Berufsstand

09.04.2019 – Mindelheim

  • Regulierung, Internationalisierung und Digitalisierung verändern die Arbeit der Wirtschaftsprüfer

  • Prüfer agiert künftig stärker als betriebswirtschaftliche Berater

  • Datenanalysen sorgen für Fokussierung auf Bewertung und Consulting

  • Neues Lünendonk-Magazin über die Zukunft des Berufs

Sorgt die digitale Transformation in der Jahresabschlussprüfung dafür, dass der Beruf des Wirtschaftsprüfers (WP) zunehmend interessanter wird? Fakt ist: Der Aufwand zur Erlangung des Berufsträger-Titels ist hoch. Und der Wirtschaftsprüfer gehört zu den am stärksten regulierten Berufen. Wie geht der Berufsstand mit den steigenden Herausforderungen aufgrund Regulierung, Internationalisierung und Digitalisierung um? Was bedeuten diese Entwicklungen für das Portfolio, die Rekrutierung und die Zusammenarbeit mit Mandanten? Welche Maßnahmen haben erfolgreiche WP-Gesellschaften bereits getroffen? Mit diesen Fragen befasst sich das neue Lünendonk-Magazin, das jetzt als Digital- und Printversion erschienen ist. Es trägt den Titel: Digitalisierung in der Jahresabschlussprüfung – Auswirkungen auf Mandant und Berufsstand.

Auch die dritte Ausgabe des Lünendonk-Magazins ist keine reine Aneinanderreihung von thematisch unabhängigen Fachbeiträgen. Vielmehr verfolgt das Magazin ein redaktionelles Konzept mit Fokusthemen. Nach einem Schwerpunkt zur Marktentwicklung kann sich der Leser dem Magazin-Thema Digitalisierung in der Jahresabschlussprüfung mit folgenden Rubriken zuwenden: Zusammenarbeit Mandant und Prüfer, Regulierung, Mittelstand, Karriere, Digitalisierung und Zukunft.

Der Berufsstand verändert sich

„Keine Frage, die Änderungen im Berufsstand Wirtschaftsprüfer sind aus vielen Gründen vorprogrammiert“, sagt Jörg Hossenfelder, geschäfts­führender Gesellschafter von Lünendonk & Hossenfelder. „Neben einem komplexen Arbeitsspektrum auf der einen sowie dem demografischen Wandel auf der anderen Seite sorgt die enge Verzahnung mit den Mandanten aufgrund der digitalen Transformation für Handlungsbedarf. Das gilt im Hinblick auf Investitionen, Datensicherheit und Compliance gleichermaßen.“

Trotz der genannten Restriktionen kann der Beruf des Wirtschaftsprüfers an Attraktivität gewinnen. So eröffnet neueste Prüfungssoftware bereits neue Möglichkeiten in der Prüfung. Weitergedacht können angepasste Datenanalysen und Künstliche Intelligenz den Prüfer von lästigen Tätigkeiten befreien. „Gleichzeitig nimmt der Wirtschaftsprüfer immer stärker die Rolle eines betriebswirtschaftlichen Beraters ein“, so Hossenfelder weiter. „Die Zusammenarbeit zwischen Mandant und Prüfer wird neu definiert.“

Bezug des Lünendonk Magazins

Das 60 Seiten umfassende Magazin Digitalisierung in der Abschlussprüfung enthält 15 Fachbeiträge von Lünendonk und Experten der Unternehmen Bansbach, Deloitte, ETL und Flick Gocke Schaumburg. Die Print-Ausgabe kann bei Lünendonk sowie den Projektpartnern angefordert, die Digitalversion unter www.luenendonk.de heruntergeladen werden.

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