digitalBAU: Bauindustrie befasst sich stärker mit Zusammenhang von Digitalisierung, Gebäudeautomation und Immobilienbewirtschaftung

06.02.2019 – Mindelheim

Im Hinblick auf die zunehmende Bedeutung der Digitalisierung im Bauwesen hat die Messe München im Rahmen der BAU 2019 gemeinsam mit dem Bundesverband Bausoftware (BVBS) das neue Messekonzept digitalBAU vorgestellt.

Die digitalBAU findet erstmals vom 11. bis zum 13. Februar 2020 in Köln statt und soll dann im Zwei-Jahres-Turnus über die gesamte Wertschöpfungskette rund um das digitale Planen, Bauen und Betreiben von Gebäuden informieren. In die digitalBAU integriert wird ein Kongress mit Vorträgen und Diskussionen rund um die digitale Zukunft des Bauens. Ein „Digital Village“ – das unter diesem Begriff bereits auf der BAU 2019 in München Premiere feierte – bietet Präsentationsmöglichkeiten für Start-Ups.

Hervorgegangen ist das Konzept aus der BAU 2019, die vom 14. Januar bis zum 19. Januar in München ihre Messehallen öffnete. Auf einer Fläche von 200.000 Quadratmetern zeigten 2.250 Aussteller aus 45 Ländern ihre Produkte und Lösungen aus der Baubranche – eines der Schwerpunktthemen war die Gebäudeautomation sowie IT am Bau.

Die ergänzte Ausrichtung der BAU ist ein Hinweis darauf, dass unter dem Einfluss der Digitalisierung die seit längerem postulierten Mehrwerte von baubegleitendem Facility Management respektive dem organisatorischen Zusammenrücken von Bauen und Betreiben nun auch stärker gelebt werden. Zudem ist sie ein weiteres Indiz dafür, dass Planer und Bauherren den (digitalen) Betrieb stärker in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellen.

Zu den Mehrwerten der Immobilienlebenszyklusbetrachtung im Zusammenhang mit der Digitalisierung des Gebäudebetriebs hat Lünendonk & Hossenfelder kürzlich Ergebnisse einer Befragung von 90 Auftraggebern veröffentlicht. Diese stehen unter der Domain https://expert.luenendonk.de/studie/digitalisierung-immobilienwirtschaft zum kostenfreien Download bereit.

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