Wie verändert sich das kaufmännische Gebäudemanagement?

22.01.2021 – Mindelheim

Das kaufmännische Facility Management steht unter Veränderungsdruck: Durch die Digitalisierung können und werden immer mehr Leistungen gerade der kaufmännischen Verwaltung automatisiert. Viele Proptechs entwickeln bereits seit vielen Jahren Lösungen, um individuelle Prozesse zu revolutionieren. Manche sind bereits weit verbreitet.
Das kaufmännische Facility Management steht unter Veränderungsdruck: Durch die Digitalisierung können und werden immer mehr Leistungen gerade der kaufmännischen Verwaltung automatisiert. Viele Proptechs entwickeln bereits seit vielen Jahren Lösungen, um individuelle Prozesse zu revolutionieren. Manche sind bereits weit verbreitet.
Immer mehr Diskussionsbeiträge befassen sich daher mit der Frage, ob in den kommenden Jahren das Property Management zugunsten des strategischeren Asset Managements auf der einen Seite und des operativeren Facility Managements auf der anderen Seite an Bedeutung verlieren wird. In der letzten Analyse hat Lünendonk Auftraggeber befragt, ob sie bereit sind, kaufmännische Services an Dienstleister zu vergeben, die gleichzeitig infrastrukturelle und technische Services erbringen. Bei privaten Auftraggebern, darunter Gewerbeimmobilienbetreiber, waren die befragten Facility-Service-Unternehmen geteilter Meinung: Jeweils 50 Prozent sehen die Bereitschaft beziehungsweise sehen sie nicht. Bei institutionellen Anlegern wie Immobilienfonds (Bereitschaft vermuten 45,5 Prozent) und Finanzinvestoren (z.B. Private Equity; 41,2 %) zeigen sich die befragten Unternehmen etwas skeptischer.
In den vergangenen neun Jahren hat sich das Marktumfeld verändert: Zu einer anderen Immobiliennutzung sind neue Leistungsfelder wie Workplace Management und die Steuerung flexibel nutzbaren Büroraums hinzugekommen.
Lünendonk wird in diesem Jahr die führenden Facility-Service-Unternehmen in Deutschland zu ihrer Einschätzung befragen. Damit wiederholen wir eine Sonderanalyse zum kaufmännischen Gebäudemanagement, die 2012 bereits durchgeführt wurde und wollen Veränderungen aufzeigen. Es kommen natürlich neue Aspekte hinzu, um die Veränderungen in der Büroarbeitswelt durch Home- und Third-Place-Office ebenso zu berücksichtigen wie Kollaborationsorte und die Transformation zu flexibel nutzbaren Großraumbüros mit Shared Desk.
Die Ergebnisse veröffentlicht Lünendonk im Juli, die Feldphase zur Studie beginnt Ende Januar.
Foto: stock.adobe.com/denisismagilov

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