Spezialisierte Personaldienstleister für IT-Freelancer blicken trotz Nachfragerückgang optimistisch in die Zukunft

30.09.2020 – Mindelheim

Hochqualifizierte IT-Freelancer waren in den vergangenen zehn Jahren stark nachgefragt und Personaldienstleister, die auf die Vermittlung von freiberuflichen IT-Fachleuten spezialisiert waren, verbuchten mitunter zweistellige Wachstumsraten. Unternehmen griffen gern auf IT-Freelancer zurück, wenn es darum ging, Projekte im Rahmen der Digitalisierung flexibel, schnell und standortunabhängig umzusetzen. Zum einen konnte damit der interne Mangel an notwendigen IT-Fachkräften umgangen werden, zum anderen konnte flexibel je nach Bedarf IT-Fachwissen extern eingekauft werden.

IT-Freelancer erwarten nur kurzfristige Nachfragedelle

Im Zuge des coronabedingten Konjunktureinbruchs sind derzeit auch die IT-Freelancer-Agenturen von einem deutlichen Nachfragerückgang betroffen, können Kundenunternehmen doch hier am schnellsten und flexibelsten einsparen. Zuvor, im Jahr 2017, hatte bereits die Neuregelung der Arbeitnehmerüberlassung zu mehr Zurückhaltung bei der Beschäftigung von Freelancern geführt. Wie die aktuelle Lünendonk®-Marktsegmentstudie „IT-Freelancer“ aufzeigt, blickt die Branche dennoch optimistisch in die Zukunft. Die Personalvermittlungen erwarten eine rasche Erholung der Nachfrage nach IT-Freiberuflern, sobald die konjunkturelle Entwicklung wieder nach oben weist – erste Anzeichen sind bereits erkennbar. Zieht man Parallelen zur Situation nach der Wirtschaft- und Finanzkrise im Jahr 2009, könnte der Markt für IT-Freelancer in den kommenden Jahren sogar von einem Nachholeffekt und einer Boomphase profitieren.

IT-Fachkräftemangel besteht weiter

Für die IT-Freelancer-Unternehmen und ihre IT-Freiberufler geht es nun darum, die aktuelle Krise zu überstehen. Die Aussichten sind grundsätzlich positiv, denn ein Mangel an IT-Fachkräften ist nach wie vor unbestritten. Dies belegt auch eine Studie zum Arbeitsmarkt für IT-Fachkräfte vom Digitalverband Bitkom. Danach erreichte die Zahl der offenen Stellen für IT-Fachkräfte Ende 2019 mit 124.000 – und damit 51 Prozent mehr als im Vorjahr – eine neue Rekordmarke.

Softwareentwickler sind am gefragtesten

Unter den IT-Freiberuflern sind vor allem diejenigen mit Kompetenz in der Softwareentwicklung besonders gefragt. Da derzeit viele Kundenunternehmen ihre Infrastrukturen modernisieren und flexibilisieren steht darüber hinaus Know-how im Bereich Cloud-Services und Cloud-Technologien weit oben auf der Wunschliste. Gleichzeitig sind auch SAP-Spezialisten wieder nachgefragt, die die nötige Umstellung auf das neue S/4HANA ERP begleiten sollen – viele Unternehmen stehen hier unter Handlungsdruck und ein Nachfrageengpass bei den Fachleuten ist abzusehen.
Die Entwicklungen auf dem IT-Freelancer-Markt bleiben auf jeden Fall spannend zu beobachten. Detaillierte Ergebnisse zur aktuellen Marktsituation, zu den Wachstumsaussichten und der Entwicklung der Kundenbranchen erhalten Sie in der Lünendonk®-Marktsegmentstudie 2020 „Der Markt für Rekrutierung, Vermittlung und Steuerung von IT-Freelancern in Deutschland“. Die Studie ist mit freundlicher Unterstützung von Allgeier Experts, Etengo, Ferchau, Hays, Modis und Westhouse entstanden.
Bei weiterem Interesse steht Ihnen auch die Lünendonk®-Liste „Führende Anbieter für Rekrutierung, Vermittlung und Steuerung von IT-Freelancern in Deutschland“ kostenfrei zum Download bereit.

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