Corona-Krise beschleunigt Digitalisierung in der Zeitarbeit

23.06.2021 – Mindelheim

Die Digitalisierung in der Zeitarbeit schreitet mit großen Schritten voran. Wie in vielen anderen Branchen auch hat die Corona-Krise in der Branche als Entwicklungsbeschleuniger gewirkt. Neue technische Möglichkeiten kommen vor allem bei internen Prozessen, aber auch im Bewerbermanagement und im Vertrieb verstärkt zum Einsatz. Erste Ergebnisse der noch unveröffentlichten Lünendonk®-Studie 2021 zum Zeitarbeitsmarkt zeigen: Unternehmen, die dank eines hohen Digitalisierungsgrades kurzfristig stark nachgefragtes Personal bereitstellen können, haben sich überdurchschnittlich gut entwickelt und konnten flexibler auf die krisenbedingten Auswirkungen reagieren.

Digitalisierung ändert Geschäftsstrategie in der Zeitarbeit

Die Krise hat dazu geführt, dass die Mehrheit der befragten Zeitarbeitsunternehmen die bisherige Geschäftsstrategie hinterfragt. Zwar hat die Mehrheit aller befragten Zeitarbeitsunternehmen bereits heute digitale Tools im Einsatz, dennoch sehen viele Unternehmen Investitionsbedarf. Auf die unterschiedlichen Segmente verteilt sich der Einsatzgrad wie folgt: Im Bewerbungs- und Kandidatenmanagement haben 83 Prozent nach eigenen Angaben digitale Tools im Einsatz, im Recruiting und Matching sind es 78 Prozent und im Vertrieb nutzen immerhin noch beinahe drei Viertel (73%) der Personaldienstleister neue technische Möglichkeiten. Am meisten weiteren Handlungsbedarf sehen die Unternehmen in der Digitalisierung der internen Geschäftsprozesse (32 Prozent der Unternehmen). Bei externen Prozessen sieht jedes fünfte Unternehmen (19%) Druck zur Veränderung.

Weitere detaillierte Insights zur Digitalisierung in der Arbeitnehmerüberlassung bietet die Lünendonk®-Studie „Zeitarbeitsunternehmen in Deutschland“, die im Juli veröffentlicht wird und bereits vorbestellt werden kann.

Foto: WrightStudio/stock.adobe.com

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