Audit 2.0: Mangelnde Datenqualität beeinträchtigt Prüfungsprozess

12.01.2021 – Mindelheim

  • Neue Technologien können Abschlussprüfung optimieren

  • Investitionen in Digitalisierung steigen an

  • Lünendonk-Sonderpublikation 2021 verfügbar

Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaften planen in den kommenden Jahren massive Investitionen für die Umsetzung ihrer Digitalstrategien. Dabei stehen der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI), Audit Bots und Algorithmen im Fokus der Bemühungen. Ziel ist vor allem, das bestehende Effizienzpotenzial zu bergen und Prüfer bei einfachen, sich wiederholenden Tätigkeiten zu entlasten. Auf Basis der renommierten Lünendonk-Studie 2020 „Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung“ gibt das Marktforschungsunternehmen Lünendonk & Hossenfelder in Zusammenarbeit mit RSM eine Sonderpublikation heraus.

Manko: Mangelnde Datenqualität und fehlendes Erfahrungswissen

Nicht nur die Menge an gesammelten Daten spielt bei der Digitalisierung der Abschlussprüfung eine zentrale Rolle, sondern auch deren Qualität. So identifizierten die Teilnehmer der aktuellen Lünendonk-Studie die mangelnde Datenqualität auf Mandantenseite als größtes Hindernis für die digitale Transformation in der Prüfung. 91 Prozent bewerteten die Aussage mit „zutreffend“ beziehungsweise „auf jeden Fall zutreffend“. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die „schwere Umsetzung von Erfahrungswissen in automatisierte Prozesse“ und die „Zurückhaltung oder Unkenntnis auf Mandantenseite“.

Digitalisierung ist kein reines IT-Thema

Themen wie Business Analytics, IT-Infrastruktur, digitale Prozesse und neue Arbeitsweisen bringen hohe Kosten mit sich. Auf die Frage, wie viel Prozent des Jahresumsatzes die WP-Gesellschaften über das laufende IT-Budget hinaus in die Digitalisierung investieren möchten, gab der Durchschnitt aller Teilnehmer 3,7 Prozent ihres Umsatzes an (2018: 3,1 %). Diese Zahl stieg in den letzten Jahren immer weiter an. Es wird also immer mehr Budget für die digitale Transformation verwendet.

Inhalt und Bezug der Publikation

Die Lünendonk-Sonderpublikation „Digitalisierung in der Wirtschaftsprüfung“ gibt einen kompakten Überblick über den Stand der digitalen Prüfung und deren Chancen sowie Hemmnisse, zeigt die Top-Themen der CFOs auf und geht auf die nötigen Investitionen und Maßnahmen zur Umsetzung der Digitalisierung ein. Auch das sich wandelnde Berufsbild, die Forderungen nach Ausbildungsveränderungen und die neuen Zugangsmöglichkeiten zum Beruf des Wirtschaftsprüfers werden thematisiert. Die Publikation steht ab sofort zum kostenfreien Download unter www.luenendonk.de bereit.

Über RSM GmbH

Die RSM GmbH ist eine der führenden Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaften in Deutschland, unabhängig und partnergeführt. Die mehr als 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter als Berufsträger mehr als 200 Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Rechtsanwälte, betreuen von 15 Standorten aus vor allem mittelständische Unternehmen in Fragen der Wirtschaftsprüfung, der Steuerberatung, der Transaktionsberatung, der Unternehmens- und Rechtsberatung.

Mangelnde Datenqualität bei Mandanten größtes Hemmnis

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Lünendonk-Sonderpublikation 2021: Digitalisierung in der Wirtschaftsprüfung
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