Höherer Flexibilitätsbedarf verschafft Industrieservice-Unternehmen zusätzliche Aufträge

07.12.2021 – Mindelheim

  • Service-Unternehmen unterstützen Transformation der Industrie

  • Gebündelte Vergaben werden wichtiger – bisher vor allem Einzelvergaben üblich

  • Lünendonk-Studie 2021 „Industrieservice-Unternehmen in Deutschland“ ab sofort verfügbar

Angesichts der Störungen in der Lieferkette, die nun auch die deutsche Chemieindustrie vor Herausforderungen stellen, werden flexible Kostenstrukturen bei Sekundärprozessen wie Instandhaltung zunehmend zum Wettbewerbsvorteil. Unternehmen, die bereits von schwankender Auslastung betroffene Prozesse fremdvergeben haben, können ihre Leistungen und Kostenstrukturen sowohl im Abschwung als auch im Boom schnell anpassen. Damit sind sie von Personal- und Fachkräftemangel weniger stark betroffen als Unternehmen mit einer hohen Eigenleistungsquote. Führende Industrieservice-Unternehmen erwarten, dass künftig mehr Instandhaltungs- und verwandte Industriedienstleistungen an externe Partner vergeben werden.

Informationen zur erwarteten Marktentwicklung sowie aktuelle Kennzahlen veröffentlicht die Lünendonk & Hossenfelder GmbH in der Lünendonk-Studie 2021 „Industrieservice-Unternehmen in Deutschland“, die unter www.luenendonk.de erhältlich ist.

Krise verändert Rolle des Industrieservice

Die von Lünendonk befragten Branchenführer sehen sich zunehmend als Transformationspartner, die eine wesentliche Rolle in der Wertschöpfung ihrer Kunden wahrnehmen. Sie erwarten, dass die Nachfrage nach Engineering Services insbesondere in Bezug auf die Planung von Produktionsanlagen in den kommenden Jahren deutlich ansteigen wird.

Zudem rechnen die Unternehmen mit steigendem Outsourcing und einer stärker gebündelten Vergabe von unterschiedlichen Services. Derzeit ist die Einzelvergabe von Gewerken noch das wichtigste Modell.

Lünendonk-Partner und Studienautor Thomas Ball kommentiert: „Zeiten wirtschaftlicher Verwerfungen sind in der Vergangenheit immer genutzt worden, um die Strategie zu hinterfragen. Gerade in den vergangenen 20 Monaten haben viele Industrieunternehmen von Flexibilität profitiert. Wir erwarten, dass die Bereitschaft zur Fremdvergabe von Instandhaltungsdienstleistungen weiter zunehmen wird.“

Weitere Informationen und Bezug

Die Wertschöpfung unterschiedlicher B2B-Service-Märkte diskutieren die Lünendonk-Consultants Thomas Ball, Jörg Hossenfelder, Lena Krumm sowie Mario Zillmann in der aktuellen Folge des Lünendonk-Podcasts „Inside B2B“, der auf den gängigen Kanälen und unter www.luenendonk.de bereit steht.

Die neue Lünendonk-Studie „Industrieservice-Unternehmen in Deutschland“ ist ab sofort erhältlich und enthält zahlreiche Langzeit- und Segmentauswertungen, darunter vertiefende Analysen zum Marktumfeld in der Fertigungsindustrie. In die detaillierte Auswertung wurden 31 Dienstleister einbezogen. Sie ist zum Preis von 2.000 Euro zzgl. MwSt. als PDF-Datei unter www.luenendonk.de erhältlich.

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