16.07.2010

NEU: LÜNENDONK®-STUDIE 2010 „FÜHRENDE UNTERNEHMEN FÜR INDUSTRIELLE INSTANDHALTUNG IN DEUTSCHLAND“

• Große Dienstleister stärker von Nachfragemangel und Finanzierungsengpässen bei Kunden betroffen
• Marktpreise weiter unter Druck
• Unterschiedliche Wahrnehmung der Rolle von Gewerkschaften
• Lünendonk®-Studie ab sofort verfügbar

Kaufbeuren, 16. Juli 2010. — Das Geschäft der Instandhaltungs-Unternehmen leidet unter Nachfragemangel und Preisdruck. Bereits im Vorjahr 2008 waren erste Anzeichen für diese Entwicklung erkennbar gewesen. Derzeit machen auch Insourcing-Tendenzen den Dienstleistern zu schaffen. Dennoch sind die Erwartungen an die Zukunft optimistisch. So wird für das Jahr 2010 ein Umsatzplus von im Durchschnitt 8,7 Prozent prognostiziert. Das ist ein Ergebnis der jährlich erscheinenden Lünendonk®-Studie 2010 „Führende Unternehmen für industrielle Instandhaltung“, die ab sofort bei der Lünendonk GmbH, Kaufbeuren, erhältlich ist.

Finanzierungsengpässe bei Kunden bereiten Dienstleistern Sorgen

Große Dienstleistungsunternehmen sind von der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise partiell stärker betroffen als mittelgroße und kleine Anbieter. Bei differenzierter Betrachtung wird dies bei der Restriktion Nachfragemangel sichtbar: Während die 15 nach Umsatz führenden Instandhaltungs-Unternehmen den Einfluss des Faktors Nachfragemangel auf einer Skala von +2 (starke Behinderung) bis -2 (keine Behinderung) mit 1,7 bewerten, geben alle Unternehmen einen Wert von 0,9 an. Hier zeigt sich, dass die Top 15 deutlich stärker von der Wirtschaftssituation betroffen sind – zumal diese Unternehmen auch enorm viel Personal vorhalten müssen.

Ein ähnlicher Abstand zeigt sich beim Thema Insourcing: Die Top 15 bewerten diesen Behinderungsfaktor mit 1,1, während alle analysierten Unternehmen einen nahezu neutralen Wert von 0,3 angeben. Einigkeit herrscht darüber, dass es sich beim Insourcing um ein temporäres Phänomen handelt und Kunden mittelfristig den Anteil der extern vergebenen Leistungen steigern werden – gleiches gilt für das Thema Outsourcing.

Von niedrigen Marktpreisen und Honoraren sind sowohl die großen als auch die mittelgroßen und kleinen Instandhaltungs-Unternehmen betroffen. Laut Lünendonk®-Studie liegen die Werte bei 0,8 bei den Top 15 respektive bei 1,1 bei allen Studienteilnehmern.

Unterschiedliche Wahrnehmung der Rolle von Gewerkschaften

Für die in die Analyse einbezogenen Unternehmen stellen die Gewerkschaften im Durchschnitt keinen Behinderungsfaktor für den Unternehmenserfolg dar. Die Rolle der Gewerkschaften als Behinderungsfaktor wird mit durchschnittlich -0,7 bewertet. Anders fällt die Analyse der Top 15 aus (0,2). „Die Marktführer haben sich aufgrund der hohen Anzahl an Mitarbeitern mit mehr gewerkschaftsrelevanten Themen auseinanderzusetzen“, sagt Antonia Thieg, Beraterin Lünendonk GmbH und Projektleiterin der Instandhaltungsstudie. „So spielen die Gewerkschaften bei den Punkten Tariflohn, Kurzarbeit und Arbeitszeitkonto eine ebenso wichtige Rolle wie bei Arbeitnehmer-Überlassung und Entlassung. Da die Bewertung mit 0,2 im neutralen Bereich liegt, scheint die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Gewerkschaften aber gut zu laufen.“

Trotz der dargestellten Restriktionen rechnen die von Lünendonk analysierten Dienstleister für das laufende Jahr 2010 mit einem Wachstum von durchschnittlich 8,7 Prozent. Für 2009 meldeten diese Unternehmen für Deutschland einen Umsatzrückgang von -0,8 Prozent, wenngleich der Gesamtmarkt stärker betroffen war. „Das positive Bild der führenden Unternehmen wird von mehreren Übernahmen und Fusionen beeinflusst“, so Thieg weiter. „Diese Tendenz setzt sich auch im Jahr 2010 fort.“

Der aktuellen Lünendonk®-Studie liegen Zahlen, Daten und Fakten von 43 in Deutschland tätigen Instandhaltungs-Unternehmen – darunter die 15 nach Inlandsumsatz größten – zugrunde. Sie ist ab sofort als PDF-Datei zum Preis von 1.500,- Euro (zzgl. Mehrwertsteuer, inklusive Versand) bei der Lünendonk GmbH erhältlich.

Die Lünendonk®-Studien gehören als Teil des Leistungsportfolios der Lünendonk GmbH zum „Strategic Data Research“ (SDR). In Verbindung mit den Leistungen in den Portfolio-Elementen „Strategic Roadmap Requirements“ (SRR) und „Strategic Transformation Services“ (STS) ist Lünendonk in der Lage, ihre Beratungskunden von der Entwicklung der strategischen Fragen über die Gewinnung und Analyse der erforderlichen Informationen bis hin zur Aktivierung der Ergebnisse im operativen Tagesgeschäft zu unterstützen.

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Grafik zur Presse-Information: Derzeitige Behinderungsfaktoren bezüglich der Entwicklung und des Erfolgs der Instandhaltungs-Unternehmens (.pdf)

Das Unternehmen

Die Lünendonk GmbH, Gesellschaft für Information und Kommunikation (Kaufbeuren), untersucht und berät europaweit Unternehmen aus der Informationstechnik-, Beratungs- und Dienstleistungs-Branche. Mit dem Konzept Kompetenz3 bietet Lünendonk unabhängige Marktforschung, Marktanalyse und Marktberatung aus einer Hand. Der Geschäftsbereich Marktanalysen betreut die seit 1983 als Marktbarometer geltenden „Lünendonk®-Listen und -Studien“ sowie das gesamte Marktbeobachtungsprogramm. Seit 2003 ist Lünendonk auch von Frankreich und Großbritannien aus erfolgreich aktiv.

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