TOP 10 der Anbieter von Business-Intelligence-Standard-Software in Deutschland 2008
| Unternehmen | Umsatz in Deutschland in Mio. Euro | Mitarbeiterzahl in Deutschland | Gesamtumsatz in Mio. Euro (Nur Unternehmen mit Hauptsitz in Deutschland) |
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|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2008 | 2007 | 2008 | 2007 | 2008 | 2007 | ||
| 1 | SAS Deutschland, Heidelberg *) | 100,0 | 96,0 | 453 | 435 | ||
| 2 | Teradata Deutschland GmbH, Augsburg *) | 30,0 | 28,5 | 200 | 195 | ||
| 3 | MicroStrategy Deutschland GmbH, Köln *) | 19,7 | 19,4 | 58 | 52 | ||
| 4 | SPSS GmbH Software, München | 15,1 | 14,9 | 100 | 100 | ||
| 5 | QlikTech Deutschland GmbH, Düsseldorf *) | 11,1 | 9,1 | 75 | 65 | ||
| 6 | Informatica GmbH, Frankfurt am Main *) | 11,0 | 9,4 | 38 | 36 | ||
| 7 | Arcplan Information Services GmbH, Düsseldorf | 9,2 | 9,2 | 60 | 60 | 20,0 | 20,0 |
| 8 | Cubeware GmbH, Rosenheim | 9,0 | 8,5 | 90 | 83 | 9,5 | 9,0 |
| 8 | IDL GmbH Mitte, Schmitten | 9,0 | 7,2 | 70 | 60 | 10,2 | 8,3 |
| 10 | CP Corporate Planning AG, Hamburg | 8,3 | 8,0 | 105 | 92 | 9,5 | 9,2 |
* Umsatz- und/oder Mitarbeiterzahlen teilweise geschätzt.
Anmerkung: Die Unternehmen Business Objects sowie Cognos sind mit ihren Umsätzen aus dem Geschäftsjahr 2008 nicht mehr in der Lünendonk®-Liste 2009 vertreten, da beide Unternehmen für das Geschäftsjahr 2008 keine separaten Umsatzzahlen ausgewiesen haben.
Aufnahmekriterium für diese Liste: Mehr als 50 Prozent des Umsatzes werden mit Produktion, Vertrieb und Wartung eigener Business Intelligence-Software-Produkte erzielt.
Die Rangfolge des Rankings basiert auf kontrollierten Selbstauskünften der Unternehmen und Schätzungen der Lünendonk GmbH über in Deutschland bzw. von Deutschland aus bilanzierte/erwirtschaftete Umsätze.
COPYRIGHT: Lünendonk GmbH, Kaufbeuren 2009 - Stand 12.06.2009 (Keine Gewähr für Firmenangaben)
Lünendonk®-Liste 2009
FÜHRENDE ANBIETER VON BUSINESS-INTELLIGENCE-STANDARD-SOFTWARE IN DEUTSCHLAND
- Top 10-Anbieter wachsen 2008 um durchschnittlich 8,6 Prozent
- Marktvolumen in Deutschland steigt um 12,0 Prozent auf rund 800 Millionen Euro
Kaufbeuren, 12. Juni 2009. -- Business-Intelligence-Standard-Software war in Deutschland auch im Geschäftsjahr 2008 ein Marktsegment mit hohem durchschnittlichen Umsatzwachstum. Dies zeigt die aktuelle Lünendonk®-Liste „Führende Anbieter von Business-Intelligence-Standard-Software in Deutschland”, die das Marktforschungsunternehmen Lünendonk GmbH, Kaufbeuren, erneut vorlegt.
In die Lünendonk®-Liste und die im Sommer folgende ausführliche BI-Marktanalyse werden nur Software-Unternehmen aufgenommen, die mindestens 50 Prozent ihres Umsatzes mit Produktion, Vertrieb und Wartung eigener Business-Intelligence-Standard-Software-Produkte erwirtschaften. Dazu zählt beispielsweise Software für Datenintegration, Datenkonsolidierung oder Reporting- und Dashboard-Anwendungen.
Unter dem Begriff Business Intelligence (BI) ist die systematische und kontinuierliche Analyse von allen im Unternehmen vorhandenen Informationen zu verstehen. Das Ziel von Business Intelligence ist es, relevante Erkenntnisse für operative sowie strategische Unternehmensentscheidungen zu gewinnen und zum Zwecke der Unternehmenssteuerung zu nutzen.
Wie aus der aktuellen Lünendonk-Erhebung hervorgeht, haben die in Deutschland führenden zehn spezialisierten Anbieter von BI-Software im Jahr 2008 zusammen einen Inlandsumsatz in Höhe von 222,4 Millionen Euro erzielt. Dies entspricht einem durchschnittlichen Wachstum gegenüber dem Vorjahr von 8,6 Prozent. Keines der analysierten Unternehmen verzeichnete im vergangenen Jahr einen Umsatzrückgang gegenüber 2007. Drei der spezialisierten BI-Anbieter steigerten in 2008 ihren Inlandsumsatz im zweistelligen Prozentbereich, zwei Anbieter legten zwischen fünf und unter zehn Prozent an Umsatz zu, vier Anbieter erzielten Umsatzzuwächse bis 5 Prozent und bei einem Anbieter stagnierten die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr. Obwohl das Umsatzwachstum in 2008 mit 8,6 Prozent schwächer ausfiel als in 2007 (+25 %), hat die Finanz- und Wirtschaftskrise nicht zu einem Einbruch im BI-Markt geführt, höchstens zu Verschiebungen der Investitionstätigkeiten der Kunden im 4. Quartal.
Von den führenden zehn spezialisierten BI-Anbietern in Deutschland konnte die IDL GmbH Mitte am stärksten wachsen. Der BI-Anbieter steigerte seinen Inlandsumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 25,0 Prozent auf 9,0 Millionen Euro und teilt sich somit den achten Platz mit der Cubeware GmbH aus Rosenheim. Cubeware erzielte in Deutschland ebenfalls einen Inlandsumsatz in Höhe von 9,0 Millionen Euro (+6 %). Das zweitstärkste Wachstum unter den Top-10-Anbietern verzeichnete die QlikTech Deutschland GmbH (+ 22,1 %), gefolgt von Informatica (+ 17,0 %).
Die führenden zehn spezialisierten BI-Anbieter beschäftigten 2008 in Deutschland rund 1.300 (1.249) Mitarbeiter, gegenüber rund 1.200 (1.178) Mitarbeiter in 2007. Dies entspricht einer Zunahme der Beschäftigtenzahl um durchschnittlich 7,8 Prozent, wobei die Spanne der Zuwachsraten zwischen 16,7 und 0 Prozent liegen. Vier von zehn der analysierten Top-10-BI-Unternehmen stellten im zweistelligen Prozentbereich neue Mitarbeiter ein –- wegen des Fachkräftemangels in der IT-Branche in 2008 ein beachtlicher Wert. Zwei der analysierten Anbieter haben im vergangenen Jahr keine Veränderungen bei der Anzahl der Mitarbeiter vorgenommen. Überproportionale Wachstumsraten bei Neueinstellungen erzielten unter anderen die Anbieter IDL GmbH Mitte (+16,7 %), QlikTech Deutschland GmbH (+15,4 %) sowie CP Corporate Planning (+14,1 %).
SAS ist weiterhin Marktführer in Deutschland
SAS Deutschland führt weiterhin die Liste der spezialisierten Anbieter im inländischen BI-Geschäft mit einem Inlandsumsatz von etwa 100 Millionen Euro an. Im Vergleich zu 2007 konnte SAS in Deutschland um 4,2 Prozent wachsen. Auf dem zweiten Platz folgt die Teradata Deutschland GmbH mit einem Inlandsumsatz von geschätzten 30,0 Millionen Euro.
Nicht mehr in der aktuellen Lünendonk®-Liste erscheinen die Cognos GmbH sowie die Business Objects Deutschland GmbH, die 2008 von IBM beziehungsweise SAP übernommen und im Laufe des Jahres vollständig in die jeweiligen Konzerne integriert wurden. Neu unter den führenden zehn der Lünendonk®-Liste sind dagegen die BI-Anbieter IDL GmbH Mitte sowie CP Corporate Planning.
Marktvolumen steigt zweistellig im Vergleich zu 2007
Lünendonk schätzt das Marktvolumen von BI-Software inklusive Services für 2008 in Deutschland auf etwa 800 Millionen Euro. Dies entspricht einer Zunahme um zwölf Prozent gegenüber 2007. Etwa 28 Prozent des Marktvolumens entfallen auf die führenden zehn spezialisierten BI-Anbieter (deren Gesamtinlandsumsatz 2008: 222,4 Millionen Euro). Durch die unterschiedlichen am Markt geltenden Abgrenzungen und Definitionen über den Markt für Business Intelligence ist es durchaus möglich, dass es zu abweichenden Einschätzungen des Marktvolumens kommen kann.
Es gibt neben den spezialisierten BI-Anbietern eine Reihe von großen IT-und Softwarekonzernen, wie IBM, SAP, Infor, Oracle oder Microsoft, die auch Umsätze mit BI-Produkten im hohen zweistelligen Millionenbereich erwirtschaften. Bei diesen macht der BI-Umsatz jedoch sehr viel weniger als 50 Prozent des jeweiligen Gesamtumsatzes aus. Allerdings stehen diese IT-Konzerne immerhin für etwa 44 Prozent des deutschen Marktvolumens.
Detaillierte Ergebnisse im Rahmen einer umfassenden Studie über die „Führenden IT-Beratungs- und IT-Service-Unternehmen in Deutschland – mit Sonderkapiteln zu Business Innovation/Transformation Partner (BITP), Standard-Software und Business Intelligence”, in die insgesamt rund 150 Anbieter einbezogen wurden, legt die Lünendonk GmbH im August 2009 zum Preis von 1.800 Euro (inklusive Versand, zuzüglich Mehrwertsteuer) vor.
Die Lünendonk®-Studien gehören als Teil des Leistungsportfolios der Lünendonk GmbH zum „Strategic Data Research” (SDR). In Verbindung mit den Leistungen in den Portfolio-Elementen „Strategic Roadmap Requirements” (SRR) und „Strategic Transformation Services” (STS) ist Lünendonk in der Lage, ihre Beratungskunden von der Entwicklung der strategischen Fragen über die Gewinnung und Analyse der erforderlichen Informationen bis hin zur Aktivierung der Ergebnisse im operativen Tagesgeschäft zu unterstützen.
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